Steuerrazzia bei Nokia in Indien

Wie es scheint hat der Handyhersteller Nokia Probleme mit der indischen Steuerbehörde. Nach Informationen der Economic Times of India wurden das Büro in Chennai und das Werk in Sriperumbudur von mindestens 20 Staatsbediensteten am Dienstag gegen 12 Uhr Ortszeit aufgesucht um die Razzia einzuleiten. Dem finnischen Konzern wird eine Steuerhinterziehung von umgerechnet 542 Millionen US-Dollar vorgeworfen. Wie es dazu kommen konnte ist nicht geklärt, ein Nokia Sprecher sagte aber das man vollständig kooperieren werde, um sicherzustellen, dass die Fahnder alle gewünschten Informationen erhalten.

Eine dem Unternehmen vertraute Person geht laut dem Wall Street Journal davon aus, dass die Razzia mit der Verteilung der Steuern zwischen Indien und Finnland zusammenhängt, wo der Handykonzern beheimatet ist. In dem Werk werden hauptsächlich Asha Featurephones für Schwellenländer produziert. Mit Produktionseinbußen ist nicht zu rechnen.

Quelle: The Wall Street Journal, heise

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