Die drei größten russischen Mobilfunkanbieter verzichten auf das iPhone und bevorzugen Windows Phone

Die drei großen russischen Mobilfunkanbieter VimpelCom, MTS und Megafon werden Apples iPhone nicht mehr anbieten. Über 80% der verkauften Smartphones der Russen werden im übrigen von diesen Anbietern verkauft. Diese Entscheidung klingt etwas überraschend, denn schließlich verkaufen sich die iPhones blendend und dadurch verdienen die Anbieter ja viel Geld – genau das Gegenteil soll der Fall sein. Schlechte Konditionen sollen die Gründe sein. Dadurch verdienten die Anbieter scheinbar so wenig Geld, dass es sich einfach nicht mehr lohnt. Das liegt zudem daran, dass für Importgeräte in Russland sehr hohe Steuern fällig werden, wodurch das iPhone schonmal 920$ kosten kann. Deshalb ist der Marktanteil des iPhones auch bei „nur“ 8,2%.
Die erfreuliche Nachricht für Windows Phone ist dabei, dass es viele günstige Geräte gibt und dass die Konditionen nicht völlig übertrieben sind. Alle Anbieter setzten deshalb verstärkt auf Windows Phone. VimpelCom hat zwar scheinbar ein Abkommen mit Samsung (vermutlich Android), aber mehr Windows Phones wird es dennoch geben. MTS geht sogar noch weiter und setzt Windows Phone an die wichtigste Stelle. Nicht nur dadurch konnte Windows Phone mit 8,3% Marktanteil bereits an Apples iPhone vorbeiziehen.
Quelle: Rethink Wireless, Technobuffalo (Bild), danke Flip

So much win
eigentlich war es nur noch Einer der abgesprungen ist, die anderen Beiden sind schon eine ganze Weile abgesprungen. Und Die „News“ ist von Montag 🙂
Für mich war sie neu, für einige andere vermutlich auch. Liest ja nicht jeder den ganzen Tag Nachrichten zu diesem nicht gerade weltbewegenden Thema.
Eigentlich ist es genau anders herum MTS war der erste und nun haben VimpelCom und MegaFon nachgezogen.
Und die „wahren“ Gründe sind bisher auch noch nicht wirklich auf dem Tisch – ich denke was den Providern aufgestoßen ist das Apple angefangen hat iPhone auch über den Apple-Store dort zu verkaufen – danach waren die Geräte bei den Providern dann uninteressant auf einmal